Menschen. Räume. Geschichten.
Menschen. Räume. Geschichten.
Menschen. Räume. Geschichten.
-
Martins Entscheidung – Ein Portrait eines entschleunigten Lebens
Hoch über dem Tal lebt Martin in einem Rhythmus, der sich nicht nach Terminen richtet. Die Arbeit beginnt mit dem Licht, mit Tieren, Wetter und Boden unter den Füssen. Abgeschiedenheit ist hier kein Rückzug, sondern eine bewusste Wahl. Zwischen Routine und Freiheit entsteht ein Alltag, der leise zeigt, wie anders ein Leben aussehen kann, wenn man Geschwindigkeit nicht zum Massstab macht.
-
Wittgikofen – Fragmente eines Mikrokosmos
Wittigkofen wirkt auf den ersten Blick funktional, beinahe anonym. Doch wer bleibt und hinsieht, entdeckt ein dichtes Geflecht aus Geschichten, Begegnungen und Gegensätzen. Hinter Fassaden und Durchgängen entfaltet sich ein urbaner Raum, der von Vielfalt und stiller Eigenständigkeit geprägt ist. Die Bilder folgen diesem Alltag und machen sichtbar, was im Vorübergehen meist übersehen wird.
-
Über das Verstummen in einer lauten Welt
Zwischen Nachrichtenfluten, Stimmen und permanentem Austausch wächst eine Form der Stille, die nicht nach aussen dringt. Menschen ziehen sich zurück, obwohl sie mitten unter anderen stehen. Die Arbeit nähert sich diesen Momenten der Distanz und fragt, wie sich Isolation anfühlt in einer Zeit, die ständige Verbindung verspricht. Sichtbar wird ein Zustand, den viele kennen, aber selten aussprechen.
-
Warten im Raum – Über das Leben im Dazwischen
In provisorischen Räumen wird Zeit zu etwas Zähem. Tage verlieren ihre klare Form und ordnen sich um Hoffnungen, Anträge und ungewisse Entscheidungen. Für Geflüchtete bedeutet Warten nicht Stillstand, sondern ein Leben im Übergang. Die Bilder begleiten diesen Zustand und zeigen eine Realität, die von Anpassung, Unsicherheit und dem Wunsch nach Zugehörigkeit geprägt ist.
-
betroffen, übersehen, allein.
Psychische Krisen verlaufen meist unsichtbar. Sie spielen sich hinter Blicken, Gesten und scheinbar gewöhnlichen Tagen ab. Im Zentrum steht eine junge Frau, deren Alltag von inneren Kämpfen bestimmt ist, die kaum jemand wahrnimmt. Die Arbeit verzichtet auf Erklärungen und nähert sich einer Erfahrung, die zwischen Nähe und Unsagbarkeit liegt.
-
Ein Leben lang gespielt
Seit über fünfzig Jahren steht William Derendinger mit seiner Band auf der Bühne. Musik ist für ihn kein Abschnitt, sondern ein durchgehender Faden. Auch jenseits des Auftritts bleibt sie Teil seines Denkens, seiner Bewegungen, seiner Beziehungen. Die Bilder begleiten ihn im Alltag und zeigen, wie sehr ein Leben von Klang geprägt sein kann.